· 

Maestro G streaming

Meine Songs im Stream



Seit Jahren spreche ich im Unterricht mit Klassen über ihre Hörgewohnheiten, ihre Medien, Tonträger, das Urheberrecht, Plattenfirmen und Musikproduktion. Spannendes Thema! Und seit ich als junger Referendar begonnen habe das Thema für die junge Generation aktuell zu halten musste ich jedes Mal (quasi jedes Jahr) ziemlich alles überarbeiten. Es begann ja in den frühen 2000ern mit dem Problem der "Tauschbörsen"und der Musikpiraterie und dem Sterben der CD: was für ein anderer Stern zu heute in der "Streaming-Epoche".....

Lange Rede kurzer Sinn: ich habe das natürlich immer auch praktisch mitvollzogen: Musizieren im Klassenraum aufnehmen, dann bearbeiten und als mp3 ausspucken oder die großen Studioprojekte mit meiner  Bigband, wo veritable professionell produzierte und vertriebene Alben entstanden sind. Später dann der eigene youtube-Kanal, in Corona-Zeiten die Online-Produktionen im Homestudio usw.

Letztlich komme ich auch nicht um das Spotify-Problem herum: wie geht das und was verdient der Künstler noch? Da hat es mich nun doch gepackt, es einfach mal auszuprobieren:

voila, meine Songs erscheinen nun von Tunecore distributed in allen möglichen Stores, eben auch in Spotiify, itunes, Amazon, YoutubeMusic, Deezer, .....

Hört doch mal rein: natürlich freue ich mich jetzt über Streams und Klicks. 

ich habe mit den "Klassikern" begonnen: Copty Blues und Home Office laufen bereits. Eine Besonderheit ist der Song, der jetzt am 21.02. release hat: "My Fate".....

 

"My Fate" ist ein Song aus meiner Jugend., wenn auch nicht in dieser Version. Ich habe ihn erstmals mit meiner Schulband in den 90ern musiziert und nach dem Abi ist er in der Schublade verschwunden. Vor 3 Jahren tauchte ein altes Tape auf und ich hab ihn wiederentdeckt. Beim Herumbasteln habe ich ihn rearrangiert, neu instrumentiert und neu eingespielt. Dabei ist mir nochmal ganz bewusst geworden, mit wie wenig wir damals Musik gemacht haben: hätten wir bloß die heutigen Möglichkeiten gehabt.....

Genau genommen habe ich auch den Kontext des Songs neu sortiert. war es ursprünglich der Song eines unglücklich verliebten Teenagers, so ist es nun ein "Stick in between" - Der Blick zurück ist plötzlich länger geworden, die unmgebende Wirklich hat - zumal in diesen Wochen- ein wahrhaftig dunkles Grau angenommen und man kann sich in der Hoffnungszeile des Chorus durchaus die 2020er Jahre vorstellen, die den fernen 90ern zuwinken. Das mag eine Lesart sein. Es bleibt natürlich offen für jeden Zugang.

Ich freue mich, wenn der Song gefällt. Lasst es mich gerne wissen...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0