


Gerade will ich aufbrechen vom Campingplatz merke ich dass ich hinten einen Plattfuss habe...muss ich mir aufcden mäßigen Straßen in Karosta zugezogen habe (lauter Schutt und Baustellen auf und neben den Radwegen, die neu entstehen.).
Zum Glück hält das Wetter noch und ich kann mich trockenen Fußes ans Werkeln machen. Hinterrad ausbauen ohne Heber ist ja Lieblings-Situation....
Ich habe noch zwei Ersatzschläuche und bin nach 40 min.fertig.Mit meiner kleinen Pumpe bekomme ich sicher nicht mehr als 2 Bar in den Schlauch, aber es muss erstmal genügen.
Der Abschnitt von Jurmalen bis Schwentainen ist überwiegend Schotter, dann bis zur Grenze Autobahn....

Und damit bin ich im dritten und letzten baltischen Staat angekommen...Die leicht bewachte Grenzstation ist wie in Europa üblich einfach zu überqueren, ich rolle einfach durch, Grüße die 3 Grenzbeamten und freue mich ,dass der Weg bald zu einem echten Radweg wird, genau ab Sventoji , Schwentainen, wirds touristisch. Ich komme wieder in Strandnähe
Pinien und MEER

Ab hier fahre ich h nun auf dem astrein asphaltierten E10 Radweg! Von Schwentaiben bis Polangen (Palanga) ist unheimlich viel Betrieb: Sonntag, Urlaubszeur: ich bin an der litauischen Riviera gelandet.....
Überall radfahrende, rollerfahrende Touris das Fahrrad ist hier der absolute Move: jmJugendlucge, Kinder, Rentner, ganze Familien: alle fahren Fahrrad und die Infrastruktur ist super: etwas voll aber glatt und schön.Man rollt entlang der Strände, dur h Pinienwälder, die üppiger noch als auf Korsika besten Ealdbodem mit Strand verbinden ...und immer weiter nach Süden führt der Eurovelo.
Der Duft in den Nadelwäldern mischt sich mit Seebrise: das ist gesündestes Inhalat. Ich denke an Lahemaa zurück....
In Palanga mache ich einen Stop und besichtige Pier, Park und im Anschluss das Bernstein-Museim....
Das Bernstein-Museum ist in einem Schloss untergebracht, das von einem riesigen und prächtigen Park umgeben ist sehr gepflegt.
Was zum Rhema Betnstein zu wissen ust erfährt man hier ebenso wie alle Formen und Einschlüsse in das Gold der Region aussehen. Fantastische Exemplare unter der Lupe geben Einblicke in Pflanzen und d Tiere längst vergangener Zeit: mit fällt spontan die Szene aus JurassicParc ein....
Erstaunlich auch die vielen künstlerischen Verarbeitungsarten. Und die Preise!!! Fotografieren ist streng untersagt : leider keine Bilder......Es war aber sehr lohnend und ich verstehe die Attraktivität des Materials nun besser.
Memel Nord

Und wieder : deutsche Militärbauten am Meer. Ob Atlantik Nordsee oder hier: überall stößt man auf Spuren des WK2.
Klaipeda

Und dann rolle ich auf dem selben genialen Fahrradweg bis nach Klaipeda (Memel). Ein unfassbar schöner Radwweg, über 25 km immer an Stränden und durch Pinienwälder nach Süden. Fantastisch!
Die Ankunft in der Stadt bringt wieder viel Verkehr aber ein überaus spannendes Ziel. Ich bin im ehemaligen Ostpreußen angekommen....

...und als ich an der Universität verbeifahre kommt mir der Baustil merkwürdig vertraut vor....;-)

In Klaipeda mündet der Fluss Danè ins Haff. Hier gibt es einen Hafen und d weiter draußen legen die großen Fähren an.Klaipeda ist verbunden mit Z.B.Kiel, Travemünde etc.

Für morgen ist leider wechselhaftes Wetter vorgesagt. Ich werde sehen müssen, wie sich das radeln lässt.
Ich freue mich schon sehr auf die Altstadt und die Überquerung des Haffs auf die Nehrung. Ganz anderes Wetter als in Frankreich wo man derzeit von Massenevakuierungen und schrecklichen Bränden hört.
Ich nehme mir am Abend noch Zeit mit Freunden für eine Videokonferenz und mache dann ein bisschen zu spät das Licht aus.
Gute Nacht!



























Kommentar schreiben