Betrachtet man einmal möglichst nüchtern unsere Gesellschaft, die Ereignisse, die uns beschäftigen und die allgemeine Unruhe, die aus den zahlreichen Umbrüchen und Ungewissheiten erwächst, dann passt ein Bild , das ich aus einem Rilke- Gedicht (Im Herbst) bewahrt habe seit ich es zum ersten mal las: "wir alle fallen". Es fühlt sich an, wie eine Welt im freien Fall, fast noch beschleunigt, aber voller Angst, wie und wo man wohl landen mag. Ist es ein tödlicher Sturz oder ....oder werden wir letztlich doch noch gehalten?
Die Gospel-Ballade drückt in ihrer ersten Phrase dieses Bild aus : Wir alle fallen", um dann eine stille Gewissheit darum zu bilden, dass wir in allem Fallen gehalten sind, wie es in Rilkes Gedicht diese Hand gibt. Was für ein mächtiges Bild des Trostes.
Vielleicht habe ich es geschafft, etwas davon in dieser Ballade zu fassen. Viel Freude beim Hören.
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