Mittwoch,8.April
Heute gings früh und frisch durch die Maasheggen (Unesco), was ein spannender Kontrast zu den Duinen war: Vegetation an der Maas ist wirklich abwechslungsreich: hier fühlte ich mich fast an die normannische Bocage erinnert.
Mit viel Sonne gings erneut an Katholischen Orden vorbei (Boxmeer), ich radelte auf einer römischen Straße ("Via Valeriana") und querte via Brücke (Achtung steile Schiebeleiste ) no hallo nach Limburg um in Gennep das hübsche Rathaus zu bewundern und rechts der Maas durch einen hübsch angelegten Wasserpark auf den Deichwrg zu gelangen, der mich nach Cuijk führte, wo ich ein tolles Panorama der St.Michaelskirche auf der Brabanter Seite hatte.Fähre....
In Cuijk und später Grave hatte ich ein sehr schönes Wiedersehn mit meinem Freund Jürgen aus Wesel, der extra angereist kam für einen "Sonderurlaub": Ganz nebenbei entdeckten wir die Stadtkirchen, Gastronomie, Märkte und genossen maassloos das Maas-Ambiente...(Haha!)
Von Cuijk bleibt vor allem die unmögliche Uferblechwand, die imposante Kurche mit den frommen Graphic Novels und der zwitschernde Marktschreier...(Insider...,)
Und: mein Gedenkgebömmel an der Fatpack-Tasche hat ein neues Abzeichen: St Christopherus....
Grave bot eine gemütliche Atmosphäre, viel Bunmelflair und Drogerie (Sonnencreme, spät aber immerhin...).
Die Maas ist hier wieder ganz arglos, natur und idyllisch. Nach dem Abschied Rolle ich an Deichen und Stier-Rindern vorbei die hier riesige Weiden bevölkern fast erwarte ich eine Horde Cowboys,....
Die Maas hat wieder einen alten Arm, der sich zurück windet.Traumhafte Weite, Asphalt und über allem Sonne.Zum dahin rauschen....
Und dann geht's an tief liegenden Gehöften, Höfen und Geneinden hinterm Deich entlang (Achtung: Umleitung wg.Deicherbeuerung. Schafe, Schafe, Schafe: und zwar in allen Varianten und Größen! Man mag fast ranfahren und so ein kleines Knäuel mitnehmen....(Achtung: nicht ernst gemeint!) Ich fahre einmal wieder über die Maas, werde nun aber in Geldern begrüßt, meine dritte Region an der Maas. Und glei h mit dem Motto: "Land zwischen Maas und Wal"....meine letzten km des Tages werden das sichtbar machen.
Ich radele auf die schmalste Stelle zwischen beiden Flüssen zu und gelange schließlich auf den Deich zum Waal , so heißt der Hauptmündungsarm vom guten alten Rhein hier . Fast ein heimatlichen Gefühl, schließlich bin ich vor 3 Tagen am Rhein aufgebrochen.Ich lasse die Drohne fliegen und staune, wie nah sich hier die Wassermassen gekommen sind, ohne ein natürliches Bündnis einzugehen!
Das hat der Mensch dann nachgeholt, hier gibts schonmal eine Schleuse , morgen dann mehr zur Verwirrung der Flussarme ....
Ich nächtige direkt am Waaldeich und genieße beim Flanieren das maritime Flair.





































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