Eine Spazierfahrt durch Rotterdam ist der Abscjluss bevor ich an den Inselrhein zurückkehre. Heute ist Marathon und die ganze Stadt ist abgesperrt , wie gut dass ich Hanibal dabei habe.. Beobachtung Nr.1; Rotterdam ist groß und weiträumig. Mit den bloßen Augen lässt sich ein Zentrum kaum ausmachen Nr.2: Das dominierende Stadtbild ist neben der Wasser-Architektur die Hochhaus-Silhouette, ganz so wie in Frankfurt. Nr.3: die historischen Bauwerke gehen eigentlich von ihrer Strahlkraft...
Abschluss meiner Maas-Route und im eigentlichen Sinn ein Schritt zurück da ich zwar am Meer und im Delta bin, nun aber wieder zurück nach Rotterdam fahre:dort erst endet die Reise. Von Rockanje aus geht es ans "Brielse Meer", eine Mischung aus Naturschutzzone und Urlaubsgebiet,eigentlich das Land in den Dünen,zwischen denen man ein Stück radelt bevor dann der riesige Hafenkomplex wie die Maschinenstadt aus "Matrix" auftaucht. Dieser Tag wird ganz im Zeichen der Nutzbarmachung der Gewässer...
In Städten wie Dordrecht ist das Preis-Niveai für Hotels galaktisch hoch, und wenn man als Bikepacker nur das Nötigste braucht ist die Auswahl an Hostels schnell sehr überschaubar Hier in Dordrecht gibt es eine wirklich smarte Lösung: das Stadskloster, so eine Art "Stadtmission", die ein klei es Restaurant betreibt und ein Hostel. Man bucht hier ein "Pod" im Schlafsaal. Ein Pod ist nicht mehrmals eine 2qm Tiefe Kohe, die man mit Schließfach und Vorhang zu seiner Nachtstatt machen kann....
Heute gings früh und frisch durch die Maasheggen (Unesco), was ein spannender Kontrast zu den Duinen war: Vegetation an der Maas ist wirklich abwechslungsreich: hier fühlte ich mich fast an die normannische Bocage erinnert. Mit viel Sonne gings erneut an Katholischen Orden vorbei (Boxmeer), ich radelte auf einer römischen Straße ("Via Valeriana") und querte via Brücke (Achtung steile Schiebeleiste ) no hallo nach Limburg um in Gennep das hübsche Rathaus zu bewundern und rechts der Maas...
12.15h Ich treffe pünktlich in Maastricht ein und fühle mich schon im Bahnhof regelrecht wohl: da steht ein Flügel in def Halle und die Glaskunst ist neorenaissance stylisch (oder so ähnlich). Très chic! Vor dem Bahnhof lade ich meine Etappe auf das Edge und freue mich wie erfreulich warm und sonnigen es bereits ist: das ist tatsächlich ein sehr gelungener Auftakt: alles im Optimalen Bereich!
Dienstag, 15.07.- 8.40h Ich erwache nach einer etwas unruhigen Nacht, aber die letzten 4 Std.waren offenbar gut. In der Nacht hats geregnet und ich hatte gestern Abend feststellen müssen, dass ich die Heringe daheim gelassen habe: wie blöd! Es flatterte also ordentlich, da ich das Außenzelt mit meinem Binetool notdürftig fixiert habe....Hat aber letztlich alles gut gehalten und der Regen hat zumindest grad aufgehört- ein sehr frischer Wind bläst alles trocken
Meine Sommer-Bikepacking-Reise geht in diesem Jahr an die Nordwestgrenze der EU, an den "Ärmelkanal", oder wie die Franzosen sagen: "la Manche". Die Planungen sind in der heißen Phase, in einer Woche gehts los: hier gibts erste Infos....